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AD
UNA DELEGAZIONE ECUMENICA FINLANDESE |
Radio Vaticana,
15 gennaio 2011
Il
Papa a una delegazione ecumenica finlandese: proseguire
con impegno e fiducia il cammino verso l'unità
◊
“L’ecumenismo è sempre frutto dell’azione di
Dio”. Così il Papa ricevendo una delegazione ecumenica
proveniente dalla Finlandia, che in questi giorni si trova
tradizionalmente a Roma per la festa di Sant’Enrico,
patrono del Paese scandinavo. A pochi giorni dall’inizio
della Settimana di preghiera per l’Unità dei cristiani,
Benedetto XVI ha ribadito l’importanza di proseguire nel
cammino ecumenico, rafforzando la collaborazione tra
luterani e cattolici, per raggiungere una visione comune
della Chiesa. Il servizio di Cecilia Seppia:
Un segno concreto di speranza, un impegno visibile per
il dialogo, ma soprattutto il desiderio di realizzare la
volontà di Cristo ed essere una cosa sola in Lui. Così
il Papa saluta il tradizionale pellegrinaggio a Roma di
una delegazione ecumenica proveniente dalla Finlandia. La
vostra visita afferma il Pontefice testimonia che i
rapporti tra luterani e cattolici e in generale tra i
cristiani del vostro Paese, sono aperti, amichevoli e tesi
alla cooperazione, ma -dice- bisogna lavorare insieme per
raggiungere la piena unità nella fede:
“Ancora non abbiamo raggiunto lo scopo del
movimento ecumenico, cioè l’unità piena della fede, ma
nel dialogo sono maturati molti elementi di concordanza
che ci rafforzano nel nostro comune desiderio di
realizzare la volontà di nostro Signore Gesù Cristo,
perché tutti siamo una cosa sola".
Benedetto XVI sottolinea poi l’importanza del
rapporto finale sul tema della Giustificazione nella vita
della Chiesa, realizzato dal Gruppo di dialogo
luterano-cattolico del Nord, definendolo un risultato
positivo nella strada verso l’ecumenismo:
"Approfondire la nostra comprensione della
Giustificazione, ci aiuterà a raggiungere una visione
comune della Chiesa e dell’autorità episcopale. La
nostra speranza è che con l’aiuto dello Spirito Santo
le tante persone impegnate nell'ecumenismo possano
contribuire ulteriormente alla realizzazione di questo
compito".
“Siamo tutti consapevoli -afferma il Papa- che il
cammino ecumenico è diventato più difficile e per certi
versi più impegnativo”, per questo ricorda
l’importanza della preghiera nel sostenere ogni sforzo
umano, ribadendo che l’ecumenismo in definitiva è
sempre frutto dell’azione di Dio. Pensando alla
settimana di preghiera per l’unità dei cristiani che
quest’anno si svolge sul tema: “Uniti
nell’insegnamento degli apostoli, nella comunione, nello
spezzare il pane e nella preghiera” (cfr Atti 2,42), il
Santo Padre invoca lo Spirito di verità, affinchè
risvegli e renda fruttuoso ogni slancio per l’unità,
quindi invita a guardare con gioia quanto è stato già
raggiunto, chiedendo ancora per il futuro un impegno
responsabile.
UDIENZA
DEL SANTO PADRE
Eure
Exzellenzen!
Liebe Freunde aus Finnland!
Mit großer
Freude heiße ich Sie anläßlich Ihrer jährlichen ökumenischen
Pilgerfahrt nach Rom zur Feier des Festtags des heiligen
Heinrich, des Schutzpatrons Ihres geliebten Landes,
willkommen. Jedes Jahr zu dieser Zeit gibt diese
traditionelle Wallfahrt Zeugnis von den offenen,
freundlichen und kooperativen Beziehungen, die zwischen
Lutheranern und Katholiken sowie allgemein unter allen
Christen in Ihrem Land aufgebaut worden sind.
Das Ziel
der ökumenischen Bewegung – die volle Einheit im
Glauben – haben wir noch nicht erreicht, aber im Dialog
dieser letzten Jahrzehnte sind doch viele Elemente der Übereinstimmung
und der Annäherung gereift, die uns in unserer
gemeinsamen Sehnsucht, in unserem gemeinsamen Willen bestärken,
den Auftrag unseres Herrn Jesus Christus zu erfüllen, „daß
alle eins sein mögen" (Joh 17,21). Ein
solches vor kurzem erzieltes beachtenswertes Ergebnis, von
dem Sie gesprochen haben, war der Abschlußbericht zum
Thema der Rechtfertigung im Leben der Kirche. Er wurde von
der nordischen lutherisch-katholischen Dialoggruppe in
Finnland und Schweden erarbeitet, deren Mitglieder sich im
vergangenen Jahr treffen konnten. In der Theologie und im
Glauben hängt alles zusammen. Daher wird ein tieferes,
gemeinsames Verständnis der Rechtfertigung uns auch
helfen, das Wesen der Kirche besser gemeinsam zu verstehen
und eben – worauf Sie angespielt haben – das bischöfliche
Amt miteinander zu verstehen; und uns auch helfen, so in
einer wesentlichen Gestalt der Kirche zur Einheit zu
finden und damit auch besser fähig zu sein – wie Sie
sagen –, den fragenden Menschen von heute den Glauben
darzustellen und verständlich zu machen, so daß sie
sehen, daß er Antwort ist, daß Christus unser aller Erlöser
ist. So bleibt auch unsere Hoffnung aufrecht, daß unter
der Führung des Heiligen Geistes viele eifrige,
kompetente und ökumenisch engagierte Menschen weiter
ihren Beitrag für die Verwirklichung der großen ökumenischen
Aufgabe leisten werden und unter der Führung des Heiligen
Geistes vorangehen können. Dies gesagt, ist auch schon
miteingeschlossen, daß die Wirksamkeit unserer ökumenischen
Bemühungen nicht allein aus Studium und Diskussion kommen
kann, sondern vor allem von unserem beharrlichen Beten und
unserem Leben nach dem Willen Gottes abhängt, weil die Ökumene
nicht unser Werk, sondern Frucht von Gottes Wirken ist.
Zugleich
ist uns allen bewußt, daß der ökumenische Weg in den
letzten Jahren in mancher Hinsicht schwieriger, auf jeden
Fall anspruchsvoller geworden ist. Fragen bezüglich der
ökumenischen Methode und der Errungenschaften der
vergangenen Jahre, Ungewißheiten bezüglich der Zukunft,
Probleme unserer Zeit mit dem Glauben überhaupt, stehen
im Raum. In diesem Licht bleibt Ihre jährliche
Pilgerfahrt nach Rom zum Fest des heiligen Heinrich ein
wichtiges Ereignis, ein Zeichen und eine Ermutigung für
unser ökumenisches Bemühen, für unsere Gewißheit, daß
wir miteinander auf dem Weg sein müssen und daß Christus
der Weg für die Menschheit ist. Ihre Wallfahrt hilft uns,
mit Freude auf das zurückzublicken, was erreicht wurde,
und mit dem Wunsch in die Zukunft zu schauen, für ein
verantwortungsvolles und vom Glauben erfülltes Engagement
Sorge zu tragen. Anläßlich Ihres Besuches wollen wir
unsere Gewißheit bekräftigen, daß der Heilige Geist,
der die ökumenische Bewegung erweckt, begleitet und bis
zum heutigen Tag fruchtbar gemacht hat, auch weiterhin
damit fortfahren wird.
Ich habe
die feste Hoffnung, daß Ihr Besuch in Rom die künftige
Zusammenarbeit zwischen Lutheranern und Katholiken, ja,
unter allen Christen in Finnland stärken wird. Im
Hinblick auf die bevorstehende Gebetswoche für die
Einheit der Christen wollen wir beten, daß der Geist der
Wahrheit uns in noch größerer Liebe und Brüderlichkeit
voranführe. Gott schenke Ihnen seinen reichen Segen in
diesem gerade begonnenen Jahr.
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